Jun 02 2009

Hochzeitsfrisuren & Brautfrisuren Bilder

Mein Mann und ich haben schon sehr früh geheiratet. Ich war 22 Jahre jung, mein Mann gerade erst 19. Wir hatten uns bereits drei Jahre vorher kennengelernt und ich erwartete unser erstes Kind. Wir hatten auch eine kleine Wohnung gefunden und beschlossen noch vor der Geburt zu heiraten. Weil unsere finanzielle Lage es nicht anders zuließ reichte es nur für eine standesamtliche Hochzeit die leider für meinen Geschmack etwas zu förmlich vonstatten ging. Ich glaube man sah mir an , dass ich mir die Zeremonie anders vorgestellt hatte, denn meine Schwiegermutter sah mich an und meinte, dass wir eine kirchliche Hochzeit später immer noch nachholen könnten. Ja eine richtig romantische Hochzeit mit allem was dazu gehört wie zum Beispiel Hochzeitsfrisur - das wollte ich auch gerne erleben dürfen..aber es kam anders .Zwei Jahre nach unserer Tochter kam unser Sohn auf die Welt- sechs Jahre später folgte noch ein Sohn - unser drittes Kind. Aber trotz aller Turbulenzen hatte ich oft den großen Wunsch nach einer „richtigen“ Hochzeit verspürt und äußerte dies auch ab und an. Aber mein Mann fand es unnötig wie er sagte. wir seien doch schon verheiratet und es würden nur unnötige Kosten entstehen. Ich weiß nicht wie oft wir über dieses Thema sprachen. Ich dachte er müsse es doch langsam merken, dass ich mir nichts sehnlicher wünschte als in einem Traum von Hochzeitskleid vor ihm zu stehen. Ich malte mir im Gedanken aus wie romantisch es werden würde-aber meinen Mann zu überzeugen wie wichtig diese Zeremonie für mich war hatte ich mir einfacher vorgestellt. Aber eines Abends - ich weiß nicht was der Auslöser war - wir waren gerade beim Essen da machte er mir einen richtigen Antrag. Ich fiel ihm völlig überwältigt um den Hals. Über ein Datum waren wir uns auch schnell einig. Der neunte Mai sollte es sein - an seinem Geburtstag.

Die Sonne strahlte an diesem Tag vom klaren blauen Himmel- das perfekte Wetter für eine Hochzeit! Ich hatte mir ein cremefarbenes bodenlanges Kleid gekauft - ein Traum! Und das Schönste: Mein größter Wunsch sollte endlich in Erfüllung gehen. Wir hatten uns für eine Hochzeit im kleinsten Kreise entschieden und heirateten nun in einer kleinen Kapelle auf einem Berg. Romantischer ging es nicht. Es stimmte einfach alles an diesem Tag -Sogar unsere Tageszeitung ließ es sich nicht nehmen ein Brautfrisuren Foto von uns zu machen, das am nächsten Tag ganz gro0 zu sehen war. Die Redaktion war darüber informiert worden, dass wir nun nach 22 Jahren nun “richtig” heiraten wollten und fand das in der heutigen Zeit sehr außergewöhnlich. Es wurde wirklich eine Traumhochzeit und auch jetzt ein Jahr danach schwärmen wir von unserem schönsten Tag - unserer kirchlichen Hochzeit nach 22 Jahren Ehe!

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Mai 24 2009

Mr. Brooks (zubereitet in 120 Minuten)

Pasta Fazit: Endlich wieder ein guter Thriller, wo man nicht bereits nach den ersten fünf Minuten weiß wie dieser Enden wird. Kevin Costner und William Hurt spielen ihre Rolle perfekt, besser geht’s nicht. Generell war das Casting für den Film sehr gut gelungen. Lediglich die gute alte Demi Moore spielt ihre Rolle ganz passabel, aber ein unbedingtes muß für diese Rolle war sie nun wirklich nicht. Der Streifen ist die vollen 120 Minuten spannend bis zum Schluss. Der Film weckt alte Erinnerungen an „American Psycho“ mit Christian Bale. Der Zuseher soll sich mehr mit dem Killer identifizieren, als mit den Polizisten oder den Opfern. Das macht diesen Film für mich auch so interessant, denn Thriller a la ,,Sieben“ haben sowieso schon das hundertste Plagiat hinter sich und wirken zu stark abgekupfert. Mr. Brooks hingegen wirkt „Fresh“ - deswegen auch mein Tipp: „Unbedingt ansehen!“

Achtung die nächsten Zutaten können den Film-Spaß bekleckern:

Kochzeit:
Sehr viele Filme haben einen starken Anfang, eine mäßige Mitte und ein schlecht durchdachtes Ende. Gerade bei Thrillern ist das oft der Fall. Bei Mr. Brooks bleibt die Spannung den ganzen Film über erhalten. Respekt! Welche Filme schaffen das sonst noch so heutzutage? Sogar der letzte Heuler „Zodiac – Die Spur des Killers“ hat seine Gähn-Momente!

Pasta a la Top:
Besonders geil waren die Dialoge zwischen Kevin Costner und William Hurt, diesen sorgten für mehr als einmal Schmunzeln. Auch das erste Pärchen, welches gleich zu beginn von Mr. Brooks gekillt wurde war nett anzusehen! ?

Pasta a la Flop:
Demi Moore spielt ihre Rolle nicht schlecht, aber sonderlich überzeugt hat sie mich auch nicht. Ihr großes Comeback wird sie wohl auch mit diesem Streifen nicht feiern können, denn Costner und Hurt spielen sie leider mehr als an die Wand, wobei die paar wenigen sinnlosen Dialoge die ihre Rolle zu bieten hatte auch nicht wirklich die Reißer waren – dies sei als kleine Entschuldigung „for se goold old Demi“ noch hinzuzufügen.

Al Dente in 7 von 10 Minuten!

Bei Mr. Brooks führte Regie:
Bruce A. Evans

Autoren des Films Mr. Brooks:
Bruce A. Evans & Raynold Gideon

Die Produzenten von Mr. Brooks sind:
Kimberly C. Anderson als co-ausführender Produzent
Thomas Augsberger als ausführender Produzent
Kevin Costner als Produzent
Raynold Gideon als Produzent
Robin Jonas als associate Produzent
Sam Nazarian als ausführender Produzent
Malcolm Petal als co-ausführender Produzent
Adam Rosenfelt als ausführender Produzent
Marc Schaberg als ausführender Produzent
Jim Wilson als Produzent

Die Schauspieler von “Mr. Brooks”:

Kevin Costner als Mr. Earl Brooks
Demi Moore als Det. Tracy Atwood
Dane Cook als Mr. Smith
William Hurt als Marshall
Marg Helgenberger als Emma Brooks
Ruben Santiago-Hudson als Hawkins
Danielle Panabaker als Jane Brooks

Aisha Hinds als Nancy Hart
Lindsay Crouse als Captain Lister
Jason Lewis als Jesse Vialo
Reiko Aylesworth als Sheila - Jesse’s Lawyer
Matt Schulze als Thorton Meeks
Yasmine Delawari als Sunday
Traci Dinwiddie als Sarah Leaves
Michael Cole als Atwood’s Lawyer
Jim Farnum als Master of Ceremonies
Megan Brown als Dance Couple (Woman)
Ross Francis als Dance Couple (Man)
Kit Gwin als Detective Carfagno
Marcus Hester als Detective Smolny
Jamie McShane als Crime Lab Technician
Laura Bailey als Flight Attendant
Jon Paul Burkhart als Flight Attendant
Matthew Posey als AA Leader
Brandon Olive als Summons Server
Rosie Cafarelli als Vaughn
Ben Glass als ER Doctor
Kanin Howell als Pick-Up Driver
Steve Coulter als Roger
Stephen Michael Ayers als Mr. Clifford
Mark Scarboro als Detective
Brad L. Evans als Cop
David Gibbons als Box Plant Manager
Jasa Abreo als On Plane Flight Attendant
Rommel Sulit als Japanese Client
Phillip De Vona als Police Officer

Mai 24 2009

Die Todeskandidaten (zubereitet in 114 Minuten)

Pasta Fazit: Bereits nach den ersten fünf Minuten wird einem klar, welcher Todeskandidat am Ende überlebt und wer den Bösewicht Nr.1 spielen darf. Der Film ist das Xte Plagiat des japanischen Filmes „Battle Royale“, den wir uns ehrlich gesagt damals nach den

Lobesgesängen auch besser vorgestellt hatten als er tatsächlich war. Aber immerhin war die Idee von „Battle Royale“ damals erquickender, obwohl auch dieser unserer Meinung nach eine Abkupferung von „Cube“ war. Kommen wir wieder zurück zu dem Film „Die Todeskandidaten“ – die Effekte sind eher billig: Die Explosionen sehen ganz gut aus, aber der Rest wirkt zu sehr digitalisiert, besonders peinlich sind die Kampfszenen. Die meiste Zeit wurde das Bild während der Fights verwackelt dargestellt um dem Zuseher das Gefühl zu geben künstlich Intensität vorzugaukeln aber in Wirklichkeit  wollten die Macher wohl eher von den nicht vorhandenen Stuntkünsten der Schauspieler ablenken. Einfach eine marode Partie! Lediglich der Zuchtbullen Profi-Wrestler „Steve Austin“ gibt Wrestlingmoves zum Besten und kommt auch von Szene zu Szene sympatischer rüber, was sicherlich auch so gewünscht war. Unser Tipp: „Diesen Film kann man getrost auslassen!“

Achtung die nächsten Zutaten können den Film-Spaß bekleckern:

Kochzeit:

Die ersten fünf Minuten wirken interessant, fast schon bedrohlich – immerhin bringt ein 2 Meter Riese binnen 30 Filmsekunden drei Leute zur Strecke. Sobald man den TV-Bösewicht sieht und dieser dem Zuseher erklärt was er genau vorhat mit den Todeskandidaten wirkt der Film nur noch lächerlich. Erst zum Schluss geht wieder die Post ab, wenn „Steve Austin“ den Ober-Bösewicht „Vinnie Jones“, der übrigens in dem Film „Bube, Dame, König, Gras“ genial gespielt hat und auch in diesem Film einen akzeptablen Bösewicht abgibt, last but not least killt mit mehreren Schüssen umnietet.

Pasta a la Top:

Zwei Sachen haben uns bei diesem Film besonders gut gefallen. Zum einen die Szene, wo der Ober-Bösewicht die ganzen „Bürohengst-Sesselsitz-Gaffer“ zur Strecke bringt, das war ein echter Genuss, und zum anderen die coole Szene wo „Steve Austin“ ohne mit der Wimper zu zucken dem Ober-Bösewicht eine Ladung Blei verpasst und dieser nicht wie sonst bei so billigen Action-Filmen hundertmal aufsteht und doch noch nicht tot ist!

Pasta a la Flop:

Wenn schon keine gute Story vorhanden ist, dann gebt uns doch bitte sexy Girls die sich ausziehen, das hätte den Film zwar nicht gerettet, aber ein Augenschmaus hie und da hätte nicht schaden können. Was uns ebenfalls negativ aufgefallen ist, dass einer der Sesselfurzer den Asiaten abwertend als „Schlitzi“ bezeichnet. Warum denn gerade „Schlitzi“ ?!?

Weichgekocht nach 3 von 10 Minuten!

Bei “Die Todeskandidaten” führte Regie:
Scott Wiper

Screenplay von:
Scott Wiper und Rob Hedden

Story von:
Rob Hedden & Andy Hedden und Scott Wiper

 Die Produzenten von Die Todeskandidaten sind:
Jed Blaugrund als ausführender Produzent
Peter Block als ausführender Produzent
John Bonneau als Co-Produzent
Jason Constantine als ausführender Produzent
Michael Gruber als ausführender Produzent
Mara Jacobs als Co-Produzent
Michael Lake als ausführender Produzent
Richard Lowell als associate Produzent
Graham Ludlow als ausführender Produzent
Vince McMahon als ausführender Produzent
Julian Parry als Produzent: video content unit
John Sacchi als ausführender Produzent
Joel Simon als Produzent
George Vrabeck als ausführender Produzent
Matt Walden als Co-Produzent

Wer hat mitgespielt bei “Die Todeskandidaten”?

Steve Austin als Conrad
Vinnie Jones als McStarley
Robert Mammone als Breckel
Victoria Mussett als Julie
Manu Bennett als Paco
Madeleine West als Sarah Cavanaugh
Rick Hoffman als ‘Goldy’ Goldman
Christopher Baker als Eddie C
Samantha Healy als Bella
Luke Pegler als Baxter
Masa Yamaguchi als Saiga
Emelia Burns als Yasantwa
Dasi Ruz als Rosa
Marcus Johnson als Kreston Mackie
Nathan Jones als Petr
Andy McPhee als The German
Rai Fazio als The Italian
Angie Milliken als Donna Sereno
Sullivan Stapleton als Special Agent Wilkins
Grant Piro als Moyer
Neil Pigot als Wade Meranto
Jacy Lewis als Wilkin’s Assistant
Jared Robinsen als Mike
Andrew Buchanan als Lyle
Brad Hayes als Farland
Martin Challis als Burdick
Dominic Brancatisano als The Arab
Trent Sullivan als Michael
Joey Massey als Scotty
Mick Glancy als Camouflage Cameraman
Greg Jones als Camouflage Guard
Steve Harman als Baxter Guard #1
Steve Morris als Baxter Guard #2
Nigel Harbach als Baxter Guard #3
Ty Hungerford als Baxter Guard #4
John Orcsik als Belarus Warden
James Stewart als Belarus Scout
Chris Palframan als Belarus Cameraman
John Reynolds als Belarus Convict #1
Mick Roughan als Belarus Convict #2
John Walton als Belarus Convict #3
Lani Tupu als El Salvador Warden
Peter Kent als El Salvador Scout
Evert McQueen als El Salvador Cameraman
Brad McMurray als El Salvador Guard #1
Daniel Pirrone-Cook als El Salvador Guard #2
Robbie Reltano als Latino Convict
Jimmy Christiansen als Lone Technician
Anthony Chan als Control Room Technician
Kaitlyn Clare als Control Room Technician
Keith Durval als Control Room Technician
Kurt Durval als Control Room Technician
Josh Futcher als Control Room Technician
Jesse Pikler-Brembly als Control Room Technician
Miranda Podleska als Control Room Technician

Mai 21 2009

Stoned vom Zusehen: Contact High - die Filmkritik

Johannes Wurst, genannt Hans (Raimund Wallisch), und sein bester Haberer Max Durst (Michael Ostrowski) konnten genau genommen gar nicht anders: Unter dem ebenso aufgelegten wie appetitlichen Slogan “Wurst & Durst” sorgen sie in einem Wiener Würstlstand für das leibliche Wohl der p.t. Gäste. Nur leider ist’s mit dem Genie bei der Namensgebung auch schon vorbei, die vielen bizarren Marketingideen der beiden scheitern ständig an der Realität, und so schrammen Imbissstand wie Einkommen hart an der Krise entlang.

Da bekommen sie von Mao (Pia Hierzegger), Chefin des Würstelstands und auch keine geborene Großkapitalistin, einen außergewöhnlichen Auftrag zugeschanzt: Sie sollen nach Krakau fahren und dort eine Tasche mit augenscheinlich wertvollem Inhalt abholen. Eigentlich ist die Tasche ja für Kleinganove Harry (Detlev Buck) bestimmt, der wollte sich aber nicht die Finger schmutzig machen und delegierte an seinen Mann fürs Grobe, Schorsch (Georg Friedrich). Der kann aber auch gerade nicht weg, erstens ist im Fernsehen Autorennen und zweitens ist der Führerschein gerade in Polizeigewahrsam. Tja, und so kam Schorsch auf seine gute Bekannte Mao. Doch die wiederum muss auf die achtjährige Tochter einer Freundin aufpassen, auch keine gute Voraussetzung für eine illegale Kurierfahrt.

Hans und Max unterwegs in Polen, das ist ein bisschen wie zwei kleine Jungs, die zum ersten mal alleine einkaufen gehen dürfen: Da wird nicht gleich wieder umgedreht, sondern erst mal alles genau inspiziert. Und gekostet. Hans kauft Unmengen polnischer Würste. Max raucht, schluckt und feiert, Hans zieht ihm nach und wird allein vom Zuschauen high - “contact high” nämlich. Und so entwickelt sich die kleine “Geschäftsreise” immer mehr zum irren Trip von Rauschzustand zu Rauschzustand, von Fettnäpfchen zu Fettnäpfchen mitten hinein ins wunderschönste Chaos, das man sich vorstellen kann.

Filmkritik von Contact High:

“Mir kommt vor, dass derzeit das Kino eine eher biedere Angelegenheit ist. Ich schau auf die Welt und denke mir, es ist doch hysterisch, wo man überall nicht rauchen darf, und die Kinder fahren nur mehr mit Helm Tretroller, und wenn mal jemand wo einen Joint pafft, fallen alle vor Empörung in Ohnmacht - und in Wirklichkeit stimmt dieses Bild hinten und vorne nicht. Viele Leute, die öffentlich in Ohnmacht fallen, paffen daheim auch ihren Joint, und wenn keiner zuschaut, fahren ihre Kinder ohne Helm Tretroller. Irgendwie passt das Bild der Welt nicht damit zusammen, wie die Welt wirklich funktioniert. Dazu will ich mit meinen Filmen Stellung nehmen”, sagt Michael Glawogger, der Contact High - quasi das inoffizielle Sequel zu Nacktschnecken - mit großem Erfolg bei der heurigen Diagonale präsentierte. Wissenschaftlich betrachtet ist ein “Contact High” übrigens tatsächlich ein Trip, der nicht durch die Einnahme von Drogen entsteht, sondern allein durch die Nähe von jemandem, der selber Drogen eingenommen hat. Gehen Sie ins Kino, dann wissen Sie, was damit gemeint ist.

Bei Contact High führte Regie:
Michael Glawogger

Geschichte von:
Michael Glawogger
Michael Ostrowski

Die Produzenten von Contact High sind:
Erich Lackner als Produzent
Marianna Rowinska als Co-Produzent: Poland
Nicolas Steil als Produzent
Peter Wirthensohn als Produzent
Ursula Wolschlager als Produzent

In den Hauptrollen von Contact High spielen:
Michael Ostrowski als Max Durst
Raimund Wallisch als Johann ‘Hans’ Wurst
Detlev Buck als Harry
Georg Friedrich als Schorsch
Pia Hierzegger als Mao
Hilde Dalik als Gretchen
Alina Pölzl als Sissi
Helmut Köpping als Fahrer
Victor Varnado als Blind Man
Jeremy Strong als Carlos

Nebenrollen hatten:
Alexis Santiago Hernandez
Michael-Joachim Heiss
Martin Ehrlich
Rafal Sawicki
Anna Frances Dioso
Masza Bauman
Martina Zinner
Imran Mirza
Lukasz Simlat

Mai 20 2009

Die Trends fürs Jahr 2009

Höher, weiter, schneller – das waren die Stichworte der letzten Jahre. Aber die Modekundschaft von heute sehnt sich nach Entspannung. Wellness, Ruhe und Gelassenheit das sind die Stichworte fürs Jahr 2009.

Die Modemetropole New York macht es vor - angesagt ist Bescheidenheit, altbewährtes. Der Sommer 2009 steht sinnbildlich im Zeichen des kleinen Schwarzen weniger dem pompösen Brilliantenkleid. Man möchte kein Risiko eingehen, schon gar nicht in den Zeiten der Weltwirtschaftskrise und deshalb lieber den Geldbeutel schonen. Glaubt man den Modeexperten, so gibt es im Jahr 2009 keine allzu großen Überraschungen. Zwar ist das Tragen von transparenten Stoffen und weitläufigen Leinen, die kreuz und quer übereinander getragen werden, genauso beliebt wie auch in den Vorjahren, doch großartige Neuheiten bleiben vorerst aus.

Doch New York wäre nicht New York, wenn es nicht doch ein paar Highlights aus der Szene geben würde, die auch im Sommer 2009 in Deutschland nicht fehlen dürfen. Das Schlagwort lautet Accessoires! Größer, bunter, glunkiger, farbiger – egal ob Stoffe, Schals, Halsketten, Ringe – beeindruckend ist, was individuell ist. Die Konkurrenz ausstechen kann man mit einzigartiger Kreativität.

Die selbstbewusste Frau 2009 weiß, dass weniger mehr ist und trägt ihre Haare zwar pfiffig, kurz und gesträhnt, legt aber beim Make-up aber Wert auf den natürlichen Look. Auch die in den Vorjahren etwas belächelte Dauerwelle findet wieder ihren Einzug und lässt die Frau von heute sinnlich und weiblich erscheinen. Zusammenfassend besticht die Frau 2009 mit ihrer schlichten Eleganz. Eine leichte Bräune verleiht ihr den Hauch von Charme der sie so einzigartig macht. Ein zarter Duft vom Orient – Sand, Wüste, geheimnisvoll, bezaubernd – nach diesen Kriterien sollte die Frau 2009 ihr Parfum wählen.

Männer die im Jahr 2009 im Trend liegen möchten, sollten ihr Augenmerk auf Karomuster und Streifen legen. Dem Mann im Jahr 2009 sind keine Grenzen gesetzt, erlaubt ist also was gefällt. Er sollte aber darauf achten, nur ein gemustertes Teil pro Outfit zu tragen. Männer die diesen Sommer überzeugen möchten, gehen neue Richtungen, zeigen Mut zur ihrer weiblichen Seite und setzen ebenso wie Frauen Trends mit Accessoires wie Schals, Halstücher, Ketten. Ein absolutes „Must have“ sind Hüte, die zur einfarbigen Kleidung getragen werden.

Frisuren mäßig gewinnen Männer mit wandlungsfähigen Schnitten, gerne auch gesträhnt. Auch hier gilt, erlaubt ist was gefällt. Klassische Schnitte überzeugen mit Natürlichkeit oder ganz neuen geometrischen Formen. Auch der Mann von heute darf und sollte kleine Unebenheiten mit Make up überdecken. Dabei darf er auch gerne etwas mogeln und die „Wimpern“ länger zaubern.

Unwiderstehlich, markant, herb – das sind die Duftstoffe, die Männer im Jahr 2009 wählen sollten. Zieht man die Zeitschrift“ Mens Health“ zu Rate, gehört der Klassiker wie Le Male von Jean Paul Gaultier zum beliebten Duft für den Mann 2009.

Zusammenfassend bringt der Sommer Frisuren 2009 zwar keine allzu großen Überraschungen, dennoch überzeugen Natürlichkeit, Individualismus und Wandlungsfähigkeit.